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Jetzt live - Überragender Gidsel führt Füchse zum Sieg gegen Porto
Sport · 08.10.2026 20:21

Jetzt live - Überragender Gidsel führt Füchse zum Sieg gegen Porto

Kurz: Die Füchse Berlin sichern sich einen souveränen 40:32-Erfolg gegen den FC Porto. Mathias Gidsel glänzt mit 17 Treffern in der Handball Champions League.

Ein überzeugender Heimsieg für die Füchse Berlin

Die Füchse Berlin haben am dritten Spieltag der Handball Champions League ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. In einer temporeichen und phasenweise hart umkämpften Partie besiegten die Berliner den FC Porto vor heimischer Kulisse mit 40:32. Der Sieg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der vor allem die offensive Durchschlagskraft und eine stabile Defensive in der zweiten Hälfte den Unterschied ausmachten. Mit diesem Erfolg festigen die Berliner ihren zweiten Tabellenplatz in der Gruppe A und machen einen bedeutenden Schritt in Richtung der nächsten Turnierphase. Die Begegnung, die am 8. Oktober 2026 stattfand, bot den Zuschauern ein Spektakel, das erst in den letzten Minuten endgültig zugunsten der Gastgeber entschieden wurde. Während die erste Halbzeit noch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen war, zeigten die Füchse nach der Pause ihre ganze Klasse und ließen den Gästen aus Portugal kaum noch Raum zur Entfaltung. Mit vier Zählern auf dem Konto bleibt das Team aus der deutschen Hauptstadt damit voll auf Kurs.

Die Protagonisten und der Spielverlauf im Detail

Das Spiel wurde maßgeblich von zwei Akteuren auf Seiten der Berliner geprägt. Mathias Gidsel lieferte eine historische Vorstellung ab und erzielte insgesamt 17 Treffer. Seine Präzision und seine Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen die Lücke in der gegnerischen Abwehr zu finden, waren für Porto zu keinem Zeitpunkt vollständig zu kontrollieren. Unterstützt wurde er dabei von Torhüter Ludwig, der mit 14 Paraden den Grundstein für den Erfolg legte. Auf der Gegenseite versuchte der FC Porto durch Spieler wie Antonio Llamazares, der sechs Treffer erzielte, und Daymaro Salina, der ebenfalls mehrfach erfolgreich war, den Anschluss zu halten. Doch die Berliner Defensive, angeführt von einem glänzend aufgelegten Ludwig, verhinderte eine Wende. Auch Nils Lichtlein trug sich mehrfach in die Torschützenliste ein, ebenso wie Max Darj und Aitor Arino, die besonders in kritischen Phasen wichtige Treffer erzielten. Trotz einiger Zeitstrafen, etwa gegen Ricardo Caldeira Brandão auf Seiten der Gäste oder Lauro Pichiri bei den Füchsen, blieb die Partie sportlich fair und intensiv.

Hintergrund und bisheriger Verlauf in Gruppe A

Die Ausgangslage vor dieser Begegnung war für beide Mannschaften von hoher Bedeutung. Die Füchse Berlin, die als Finalist der vergangenen Champions-League-Saison in den Wettbewerb gestartet sind, wollten ihre Ambitionen untermauern. Der FC Porto hingegen reiste mit dem Ziel an, in der Gruppe A Boden gutzumachen. Nach der Niederlage in Berlin stehen die Portugiesen nun mit zwei Zählern auf dem dritten Rang, wobei die deutlich schlechtere Tordifferenz gegenüber dem deutschen Bundesligisten ein schwerwiegender Nachteil für den weiteren Saisonverlauf sein könnte. Die Berliner konnten durch den Sieg ihre Position als Verfolger in der Gruppe festigen. Die bisherigen Spiele der Gruppe A haben gezeigt, dass das Niveau in diesem Jahr besonders hoch ist, weshalb jeder Punktgewinn gegen direkte Konkurrenten wie Porto von enormem Wert für das Erreichen der Hauptrunde ist. Die taktische Marschroute von Trainer Krickau, der während der Partie mehrfach durch Auszeiten korrigierend eingriff, zahlte sich insbesondere in der zweiten Halbzeit aus.

Die Akteure auf dem Parkett und an der Seitenlinie

Das Spiel war geprägt von den taktischen Entscheidungen der Trainer und der individuellen Klasse der Spieler. Auf Berliner Seite agierten neben dem überragenden Gidsel auch Akteure wie Tobias Grøndahl, der Verantwortung an der Siebenmeterlinie übernahm, sowie Mijajlo Marsenić, der am Kreis für Entlastung sorgte. Die Portugiesen setzten auf eine variable Offensive mit Spielern wie Vasco Costa, Rui Silva und João Gomes, die jedoch immer wieder an der Berliner Abwehr oder an Ludwig scheiterten. Schiedsrichter und Kampfgericht hatten die Partie stets im Griff, auch wenn die Intensität in der zweiten Halbzeit zunahm, was sich in den Zeitstrafen gegen Spieler wie Leonel Fernandes widerspiegelte. Die Kommunikation zwischen den Trainern und ihren Mannschaften war während der gesamten 60 Minuten intensiv. Insbesondere die Auszeiten, die sowohl von Krickau als auch von der Bank des FC Porto genommen wurden, unterstrichen die strategische Bedeutung dieses Duells in der Gruppenphase der europäischen Königsklasse.

Einordnung der Leistung und des Tabellenbildes

Einzuordnen ist das Ergebnis als ein wichtiger Fingerzeig für die weitere Saison der Füchse Berlin. Der Sieg mit acht Toren Vorsprung ist ein klares Signal an die Konkurrenz, dass mit den Berlinern auch in dieser Spielzeit in der Champions League zu rechnen ist. Den Berichten zufolge war die erste Hälfte noch von einer gewissen Nervosität und Ausgeglichenheit geprägt, was sich in dem knappen Pausenstand von 20:17 widerspiegelte. Dass die Berliner in der zweiten Hälfte jedoch so deutlich davonziehen konnten, spricht für die physische Verfassung und die taktische Disziplin des Teams. Die Tatsache, dass Gidsel fast nach Belieben traf, zeigt zudem, dass die offensive Abstimmung bei den Füchsen derzeit auf einem sehr hohen Niveau funktioniert. Für den FC Porto bedeutet die Niederlage hingegen, dass man in den kommenden Wochen unter Zugzwang steht, um den Anschluss an die oberen Plätze nicht zu verlieren. Die Tordifferenz könnte am Ende der Gruppenphase das entscheidende Kriterium für das Weiterkommen sein.

Offene Fragen nach dem Abpfiff

Obwohl die Partie ein klares Ergebnis lieferte, bleiben einige Aspekte für die kommende Zeit offen. Es stellt sich die Frage, wie die Berliner ihre Form in den kommenden Wochen konservieren können, insbesondere in Hinblick auf die Doppelbelastung durch die Bundesliga und die Champions League. Zudem bleibt abzuwarten, wie schwerwiegend die Foulspiele und die daraus resultierenden Zeitstrafen für die personelle Planung der nächsten Spiele sind. Auch die taktische Entwicklung des FC Porto nach dieser Niederlage ist eine Unbekannte. Wird das Team im Rückspiel eine andere defensive Ausrichtung wählen, um Gidsel besser in den Griff zu bekommen? Der Quelltext bietet keine Informationen über mögliche Verletzungen oder langfristige Ausfälle, die nach diesem intensiven Spiel auftreten könnten. Auch die genauen Auswirkungen auf die interne Kaderplanung der Füchse für die nächsten Wochen sind aus dem vorliegenden Ticker nicht ersichtlich. Diese Fragen werden erst in den kommenden Trainingseinheiten und den nächsten Pflichtspielen beantwortet werden können.

Ausblick auf das Rückspiel und den weiteren Zeitplan

Der Blick richtet sich nun bereits auf die nächste Begegnung in der europäischen Königsklasse. Bereits am kommenden Donnerstag steht das Rückspiel zwischen dem FC Porto und den Füchsen Berlin auf dem Programm. Die Partie findet in Portugal statt und wird um 20.45 Uhr angepfiffen. Für die Berliner wird es darum gehen, den Schwung aus dem Heimsieg mitzunehmen und in der fremden Arena den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Hauptrunde zu machen. Der FC Porto wird vor heimischem Publikum alles daran setzen, die Scharte auszuwetzen und die Tordifferenz zu korrigieren. Für die Füchse wird es eine Herausforderung, die Leistung von Gidsel und Ludwig zu bestätigen, da der Gegner nun gewarnt ist und sich taktisch auf die Stärken der Berliner einstellen wird. Die Fans dürfen sich auf ein weiteres spannendes Duell freuen, das erneut richtungsweisend für die Tabellensituation in der Gruppe A sein wird. Die Vorbereitungen auf diese Reise nach Portugal beginnen für das Team um Trainer Krickau unmittelbar nach der Analyse des heutigen Spiels.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/stadt-wahrzeichen-skyline-baume-14425185/ · Foto: Ilkauri Scheer
Quelle: https://www.sportschau.de/live-und-ergebnisse/handball/ehf-champions-league/ma12367570/fuechse-berlin_fc-porto/liveticker