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Groß-Gerau: Geldautomat und Gebäude beschädigt / Polizei sucht Zeugen
Regional · 26.10.2026 08:44

Groß-Gerau: Geldautomat und Gebäude beschädigt / Polizei sucht Zeugen

Kurz: In Groß-Gerau versuchten Unbekannte in der Nacht zum Sonntag, einen Geldautomaten in einer Tankstelle aufzubrechen. Die Täter flüchteten ohne Beute.

Ein nächtlicher Einbruchsversuch in Groß-Gerau

In der Nacht zum Sonntag, dem 25. Oktober 2026, kam es in Groß-Gerau zu einem kriminellen Vorfall, der die örtliche Polizei auf den Plan rief. Unbekannte Täter hatten es gezielt auf einen Geldautomaten abgesehen, der sich im Bereich einer Tankstelle in der Oppenheimer Straße befindet. Gegen 2.10 Uhr am frühen Morgen verschafften sich die Kriminellen gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude. Um in das Innere der Tankstelle zu gelangen, beschädigten die Täter gezielt einen Teil der Hausfassade. Ziel des gewaltsamen Eindringens war der im Verkaufsraum installierte Geldautomat. Die Täter versuchten, die Rückseite des Gerätes aufzuhebeln, um an den Inhalt zu gelangen. Der Versuch scheiterte jedoch an der Widerstandsfähigkeit des Automaten. Nachdem die Täter feststellen mussten, dass sie ihr Ziel nicht erreichen würden, verließen sie das Gelände fluchtartig in unbekannte Richtung. Sie konnten ohne jegliche Beute entkommen, hinterließen jedoch einen erheblichen Sachschaden an der Infrastruktur der Tankstelle. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den flüchtigen Tätern ein, die jedoch bislang nicht zum Erfolg führte.

Details zum Tatort und dem entstandenen Schaden

Der Tatort befindet sich in der Oppenheimer Straße in Groß-Gerau, einem Bereich, der durch die dort ansässige Tankstelle auch in den Nachtstunden frequentiert sein kann. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag um kurz nach zwei Uhr morgens. Die Kriminellen gingen bei ihrem Vorhaben mit erheblicher Gewalt vor, was sich insbesondere an der Beschädigung der Hausfassade zeigt, die sie aufbrachen, um überhaupt erst in den Verkaufsraum der Tankstelle vordringen zu können. Im Inneren konzentrierten sie sich ausschließlich auf den Geldautomaten. Trotz der massiven Einwirkung auf die Rückseite des Gerätes gelang es den Tätern nicht, den Tresor oder die Geldkassetten zu öffnen. Nach ersten Schätzungen des Polizeipräsidiums Südhessen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf mehrere tausend Euro. Diese Summe setzt sich aus den Reparaturkosten für die zerstörte Gebäudefassade sowie den Schäden am Geldautomaten selbst zusammen. Die Ermittlungen zu den genauen Tatumständen werden nun durch die Kriminalpolizei geführt, die den Tatort sicherte und Spuren auswertete.

Hintergründe und bisheriger Verlauf der Ermittlungen

Der Vorfall in der Oppenheimer Straße reiht sich in eine Serie von Angriffen auf Geldautomaten ein, die in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen in der Region sorgten. Die Täter agieren dabei meist in den späten Nachtstunden, um unentdeckt zu bleiben. Im aktuellen Fall in Groß-Gerau zeigt sich, dass die Täter über eine gewisse kriminelle Energie verfügten, da sie nicht vor der Zerstörung von Gebäudeteilen zurückschreckten, um ihr Ziel zu erreichen. Da der Einbruchsversuch gegen 2.10 Uhr stattfand, ist davon auszugehen, dass die Täter die Örtlichkeit zuvor ausgespäht haben könnten. Die Polizei hat die Ermittlungen unmittelbar nach der Tat aufgenommen. Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Federführung übernommen und prüft nun, ob es Zusammenhänge zu anderen Delikten in der Region gibt. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise auf konkrete Tatverdächtige oder ein bestimmtes Fahrzeug, das bei der Flucht verwendet wurde. Die Ermittler sind nun auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, um Licht in das Dunkel der Tatnacht zu bringen und die Täter zu identifizieren.

Die Rolle der Polizei und der betroffenen Institutionen

Das Polizeipräsidium Südhessen ist die zuständige Behörde für die Aufarbeitung dieses Falls. Die Pressestelle des Präsidiums, vertreten durch Stefan Launhardt, hat die Öffentlichkeit über den Vorfall informiert und zur Mithilfe aufgerufen. Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 20 in Rüsselsheim geleitet. Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag in der Oppenheimer Straße oder in der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 06142/696-0 mit den Beamten in Verbindung zu setzen. Jede Beobachtung, sei es zu Personen oder Fahrzeugen, die sich zur Tatzeit in der Nähe der Tankstelle aufgehalten haben, könnte für den Ermittlungserfolg von entscheidender Bedeutung sein. Die Tankstelle selbst ist als geschädigte Institution in den Prozess eingebunden, da sie nicht nur den Schaden am Gebäude zu beklagen hat, sondern auch den Ausfall des Geldautomaten, der für Kunden vor Ort eine wichtige Dienstleistung darstellt. Die Zusammenarbeit zwischen den Betreibern der Tankstelle und den Ermittlungsbehörden läuft, um alle verfügbaren Informationen, etwa aus möglichen Überwachungskameras, auszuwerten.

Einordnung und offene Fragen zum Tathergang

Einzuordnen ist das Geschehen als ein professionell geplanter, aber letztlich gescheiterter Einbruchsversuch. Den Berichten zufolge war das Ziel der Täter klar definiert: der schnelle Zugriff auf Bargeld. Dass sie trotz der massiven Beschädigung der Fassade und des Automaten ohne Beute abzogen, spricht für eine gewisse Frustration der Täter, die bei Widerstand des Objekts die Flucht ergriffen. Dennoch bleiben wichtige Fragen offen, die der vorliegende Polizeibericht derzeit nicht beantworten kann. So ist unklar, wie viele Täter genau an dem Einbruch beteiligt waren und ob sie zu Fuß oder mit einem Fahrzeug flüchteten. Auch bleibt offen, ob die Täter bei ihrem Vorgehen gestört wurden oder ob sie den Versuch aufgrund der technischen Sicherungen des Automaten von sich aus abbrachen. Ebenso ist nicht bekannt, ob es zum Zeitpunkt des Einbruchs Zeugen gab, die den Lärm der Fassadenbeschädigung wahrgenommen haben könnten. Diese Details sind Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen, die nun klären müssen, wie die Täter in das Gebäude gelangten und ob sie gezieltes Werkzeug mitführten, um den Geldautomaten zu manipulieren. Die Auswertung von Spuren am Tatort wird hierbei eine zentrale Rolle spielen.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/oldtimer-polizeiauto-auf-stadtstrasse-29613798/ · Foto: Alexandr Meadow
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6377566