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Frankfurt - Praunheim: Trickdiebstahl von Goldkette - Zeugenaufruf
Regional · 28.10.2026 14:42

Frankfurt - Praunheim: Trickdiebstahl von Goldkette - Zeugenaufruf

Kurz: Ein 71-jähriger Mann wurde in Frankfurt-Praunheim Opfer eines dreisten Trickdiebstahls. Ein Unbekannter riss ihm die Goldkette vom Hals und flüchtete.

Ein Überfall im Abendlicht: Trickdiebstahl in Praunheim

Am Abend des 27. Oktober 2026 kam es in dem Frankfurter Stadtteil Praunheim zu einem kriminellen Vorfall, der einen 71-jährigen Mann zum Opfer machte. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Abendstunden, als der Senior auf dem Heimweg war. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei stieg der Mann gegen 19:15 Uhr aus einem Bus an der Haltestelle „Gräbestraße“ aus. Er machte sich zu Fuß auf den Weg nach Hause, als er in der Straße „In der Römerstadt“ von einem bislang unbekannten Täter abgefangen wurde. Unter dem Vorwand, den Weg zum Friedhof erfragen zu wollen, verwickelte der Unbekannte den 71-Jährigen in ein Gespräch. Diese Situation nutzte der Täter schlagartig aus: Er griff gezielt nach der Goldkette des Mannes, riss diese mit Gewalt vom Hals und ergriff unmittelbar darauf die Flucht. Der Täter rannte in Richtung Heddernheim davon, während der Geschädigte zurückblieb. Die Frankfurter Polizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung des Täters.

Die Einzelheiten zum Täter und Tathergang

Die Ermittler des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main haben eine detaillierte Personenbeschreibung des Tatverdächtigen veröffentlicht, um die Fahndung zu unterstützen. Der gesuchte Mann wird als etwa 170 Zentimeter groß beschrieben und auf ein Alter zwischen 40 und 45 Jahren geschätzt. Er weist eine kräftige Statur auf und hat eine helle Hautfarbe. Ein markantes Merkmal ist sein kurzer Vollbart. Zum Zeitpunkt der Tat trug der Mann einen grünen Parka. Besonders auffällig war zudem seine Sprechweise: Er sprach Deutsch, jedoch mit einem deutlich erkennbaren Akzent. Die Tat selbst geschah in einer für den Stadtteil typischen Wohngegend, wobei der Täter die Hilfsbereitschaft seines Opfers gezielt ausnutzte. Der gesamte Vorfall, beginnend mit der fingierten Frage nach dem Weg bis zur gewaltsamen Entwendung des Schmuckstücks, vollzog sich in einem sehr kurzen Zeitrahmen. Die Polizei hat für die weitere Sachbearbeitung das zuständige Fachkommissariat eingeschaltet, das nun alle Hinweise unter der Rufnummer 069 / 755 - 41530 entgegennimmt.

Hintergrund und bisheriger Verlauf

Der Vorfall in Praunheim reiht sich in eine Serie von Straftaten ein, bei denen Täter durch geschickte Kommunikation das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen, um diese dann zu bestehlen oder zu berauben. In diesem speziellen Fall wurde der 71-Jährige durch eine alltägliche, höfliche Frage nach dem Weg in eine Falle gelockt. Die Wahl des Tatorts in der Straße „In der Römerstadt“ deutet darauf hin, dass der Täter möglicherweise die Umgebung kannte oder gezielt nach einem Opfer suchte, das sich zu Fuß in einer ruhigeren Umgebung bewegte. Nach dem Übergriff flüchtete der Täter in Richtung Heddernheim, was darauf hindeutet, dass er sich in der geografischen Umgebung orientieren konnte. Die Polizei hat den Vorfall offiziell als Trickdiebstahl klassifiziert, wobei die Art der Tatausführung – das gewaltsame Herunterreißen der Kette – den Übergang zu einem Raubdelikt markiert. Bisher gibt es keine Informationen darüber, ob der Täter bereits in der Vergangenheit durch ähnliche Delikte in diesem Stadtteil oder im Frankfurter Raum in Erscheinung getreten ist. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob es Zeugen gibt, die den Mann vor oder nach der Tat in der Nähe der Haltestelle oder auf dem Fluchtweg gesehen haben.

Die Beteiligten und die polizeiliche Ermittlung

Betroffen von diesem Übergriff ist ein 71-jähriger Frankfurter Bürger, der zum Zeitpunkt der Tat alleine unterwegs war. Auf der Gegenseite steht das Polizeipräsidium Frankfurt am Main, das die Ermittlungen führt. Die Pressestelle des Präsidiums, ansässig in der Adickesallee 70, koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit und den Zeugenaufruf. Zuständig für die konkrete Sachbearbeitung ist ein Fachkommissariat, das spezialisiert auf Eigentums- und Raubdelikte ist. Die Polizei betont, dass Hinweise nicht nur bei dieser speziellen Dienststelle, sondern bei jeder beliebigen Polizeidienststelle in Frankfurt oder darüber hinaus gemeldet werden können. Die Ermittler sind auf die Mithilfe von Passanten oder Anwohnern angewiesen, die zum fraglichen Zeitpunkt in der Gegend um die „Gräbestraße“ oder „In der Römerstadt“ unterwegs waren. Bisher wurden keine weiteren Zeugen oder Geschädigte genannt, die den Täter ebenfalls wahrgenommen haben könnten. Die Kommunikation zwischen der Polizei und der Öffentlichkeit erfolgt über das Presseportal, um eine möglichst breite Streuung der Täterbeschreibung zu erreichen.

Einordnung des Vorfalls

Den Berichten zufolge ist der Vorfall als klassisches Beispiel für einen Trickdiebstahl mit Gewaltanwendung einzuordnen. Die Täter nutzen bei solchen Delikten oft die soziale Hemmschwelle ihrer Opfer aus, die nicht damit rechnen, bei einer harmlosen Auskunft überfallen zu werden. Dass der Täter den 71-Jährigen gezielt ansprach, deutet auf ein kalkuliertes Vorgehen hin. Die Fluchtrichtung Heddernheim könnte ein wichtiger Hinweisgeber für die Polizei sein, um etwaige Videoaufzeichnungen aus Überwachungskameras im öffentlichen Raum oder an privaten Gebäuden in diesem Bereich auszuwerten. Einzuordnen ist das Geschehen zudem als eine Straftat, die das Sicherheitsgefühl in dem betroffenen Wohngebiet beeinträchtigen kann. Da der Täter Deutsch mit Akzent sprach, könnte dies ein Hinweis auf seine Herkunft oder seine soziale Integration sein, wobei die Polizei dies lediglich als sachliches Merkmal zur Identifizierung nutzt. Die Polizei mahnt in solchen Fällen regelmäßig zur Vorsicht, wenn Unbekannte den persönlichen Sicherheitsabstand unterschreiten, auch wenn das Anliegen zunächst harmlos erscheint.

Offene Fragen und weiteres Vorgehen

Der vorliegende Sachverhalt lässt einige Fragen offen, die im Zuge der weiteren Ermittlungen geklärt werden müssen. So ist beispielsweise unklar, ob der Täter den 71-Jährigen bereits ab der Bushaltestelle beobachtet und verfolgt hat oder ob es sich um eine spontane Tat handelte. Auch die Frage, ob es weitere Zeugen gab, die den Vorfall aus der Ferne beobachtet haben könnten, bleibt vorerst ungeklärt. Ob der Täter bei seiner Flucht in Richtung Heddernheim von Kameras erfasst wurde, ist ebenfalls noch nicht öffentlich bekannt. Wie es weitergeht, hängt nun maßgeblich von den eingehenden Hinweisen aus der Bevölkerung ab. Das zuständige Fachkommissariat wird die Aussagen potenzieller Zeugen auswerten und mit den vorhandenen Informationen abgleichen. Es gibt derzeit keine festen Termine für weitere Pressekonferenzen oder Sachstandsberichte, da die Ermittlungen noch am Anfang stehen. Die Polizei ist weiterhin auf die Mithilfe angewiesen und prüft jede eingehende Information auf ihre Relevanz für den Fahndungserfolg.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/stadt-verkehr-nacht-strasse-19282141/ · Foto: Masood Aslami
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/6379744