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Brunner knackt den SC - Freiburg verliert bei der AS Monaco
Sport · 22.10.2026 23:20

Brunner knackt den SC - Freiburg verliert bei der AS Monaco

Kurz: Der SC Freiburg verliert in der Conference League gegen die AS Monaco mit 0:3. Paris Brunner trifft kurz vor der Pause und leitet die Niederlage ein.

Ein herber Rückschlag an der Mittelmeerküste

Der SC Freiburg hat am zweiten Spieltag der Ligaphase in der UEFA Conference League eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Am Donnerstagabend, dem 22. Oktober 2026, unterlag die Mannschaft von Trainer Julian Schuster der AS Monaco auswärts mit 0:3 (0:1). Die Partie, die für die Breisgauer als Generalprobe für das anstehende Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München dienen sollte, verlief aus Sicht der Gäste enttäuschend. Während der Sport-Club in der ersten Hälfte kaum offensiv in Erscheinung trat und defensiv kurz vor dem Pausenpfiff das erste Gegentor hinnehmen musste, gelang es dem Team auch nach dem Seitenwechsel nicht, den Rückstand zu egalisieren. Stattdessen nutzten die effizienten Gastgeber aus dem Fürstentum die sich bietenden Räume in der Schlussphase konsequent aus. Durch die Treffer von Paris Brunner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, Lamine Camara in der 83. Minute sowie Ansu Fati in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte besiegelten die Monegassen den verdienten Heimsieg. Für Freiburg war es nach dem erfolgreichen Auftakt gegen den FK Jablonec die erste Niederlage im laufenden Wettbewerb, was die Ambitionen auf der europäischen Bühne vorerst dämpft.

Details zum Spielverlauf und den Protagonisten

Die Partie im Stadion der AS Monaco stand unter dem Zeichen einer taktischen Herausforderung für die Gäste. Trainer Julian Schuster nahm im Vergleich zur knappen 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen vier Veränderungen in seiner Startelf vor. Max Rosenfelder und Lukas Kübler rückten in die Defensive, während Vincenzo Grifo und Yuito Suzuki die Offensive verstärken sollten. Philipp Treu, Derry Scherhant und Keisuke Goto nahmen zunächst auf der Bank Platz. Philipp Lienhart fehlte aufgrund von Belastungssteuerung komplett im Kader. Bereits nach 15 Minuten musste Schuster personell reagieren: Yannik Engelhardt prallte bei einem Laufduell mit Lamine Camara unglücklich zusammen und erlitt einen Schlag auf die Hüfte, woraufhin Patrick Osterhage für ihn eingewechselt wurde. Auf Seiten der Monegassen stand der ehemalige Bundesliga-Torhüter Lukas Hradecky sicher zwischen den Pfosten. Der deutsche U21-Nationalspieler Paris Brunner, der nach einer Sperre in der heimischen Liga in den Kader zurückkehrte, erwies sich als spielentscheidender Akteur. In der 45.+2 Minute narrte er mit einer geschickten Körperdrehung Lukas Kübler und schob den Ball zur Führung ein. Trotz einer druckvolleren Phase der Freiburger nach der Pause, in der vor allem ein Schuss von Kübler nach einer Ecke für Gefahr sorgte, blieb die Defensive der Gastgeber stabil. Die Tore durch Camara (83.) und Fati (90.+2) stellten den Endstand her.

Der Weg zum Spiel und die Ausgangslage

Die Anreise zum Auswärtsspiel gestaltete sich für die rund 800 mitgereisten Anhänger des SC Freiburg äußerst schwierig. Berichten zufolge sahen sich die Fans während ihrer Reise und des Aufenthalts in Monaco mit massiven Einschränkungen konfrontiert. Sportlich gesehen war die Ausgangslage vor dem Anpfiff klar: Nach dem 3:2-Erfolg gegen den FK Jablonec am ersten Spieltag wollte der Sport-Club den Schwung mit in die Partie gegen den starken französischen Vertreter nehmen. Die AS Monaco, trainiert von Filipe Luis, präsentierte sich jedoch als äußerst eingespielte und effiziente Einheit. Besonders Paris Brunner, der nach einer Sperre aufgrund einer Kopf-ab-Geste in der Liga wieder spielberechtigt war, befindet sich in einer herausragenden Form. Der Trainer der Monegassen, Filipe Luis, lobte seinen Schützling ausdrücklich für seine bisherige Saisonleistung. Mit acht Treffern aus neun Pflichtspielen unterstrich Brunner seine Bedeutung für das Team. Die Freiburger hingegen mussten sich nach einer ersten Halbzeit, in der sie weniger als 40 Prozent Ballbesitz verzeichneten, den Vorwurf gefallen lassen, nicht genügend Initiative ergriffen zu haben. Die taktische Ausrichtung war darauf ausgelegt, defensiv kompakt zu stehen, doch die individuelle Klasse der Gastgeber konnte über weite Strecken nicht neutralisiert werden.

Die Akteure und ihre Rollen im Spiel

Im Zentrum des Geschehens stand neben den Torschützen vor allem die taktische Arbeit der beiden Trainer. Julian Schuster betonte nach der Partie, dass seine Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht in der Lage war, das Spielgeschehen aktiv zu gestalten, was ihn sichtlich unzufrieden stimmte. Nach der Pause habe das Team zwar mehr Energie auf den Platz gebracht, doch die nötige Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor habe gefehlt. Auf der Gegenseite agierte die AS Monaco mit einer klaren Struktur. Lukas Hradecky, ein in Deutschland bestens bekannter Torhüter, strahlte Ruhe aus und fing in der 62. Minute eine gefährliche Flanke von Philipp Treu sicher ab, was die Freiburger Hoffnungen auf den Ausgleich im Keim erstickte. Der junge Paris Brunner, der als deutscher U21-Nationalspieler in Monaco unter Vertrag steht, agierte als ständiger Unruheherd. Auch die Einwechslung von Akteuren wie Patrick Osterhage konnte das Blatt nicht mehr wenden. Die Defensive um Max Rosenfelder hatte alle Hände voll zu tun, um die schnellen Angriffe über Mamadou Coulibaly und Mathys Detourbet zu unterbinden, was jedoch nicht über die gesamte Spieldauer gelang.

Einordnung der Niederlage

Die Niederlage ist in der aktuellen Phase der Saison als ein Rückschlag für die Freiburger Ambitionen in der Conference League zu werten. Den Berichten zufolge war die Effizienz der Monegassen der entscheidende Faktor, der den Unterschied zwischen beiden Mannschaften ausmachte. Während Freiburg in der zweiten Hälfte zwar mehr Spielanteile generierte und das Spiel offener gestaltete, fehlte es an der letzten Konsequenz im Abschluss. Einzuordnen ist das Ergebnis auch als eine Folge der personellen Umstellungen und der kurzfristigen Auswechslung von Yannik Engelhardt, die den Spielfluss der Breisgauer empfindlich störte. Die Tatsache, dass Freiburg gegen einen technisch versierten Gegner wie Monaco kaum zu nennenswerten Torchancen kam, verdeutlicht die aktuelle Herausforderung für das Team von Julian Schuster. Die Defensive wirkte bei den Gegentoren, insbesondere beim ersten Treffer durch Brunner, phasenweise überfordert, was gegen internationale Top-Teams in diesem Wettbewerb sofort bestraft wird. Dennoch lässt sich aus der Leistungssteigerung nach der Pause ein gewisser Mut für die kommenden Aufgaben ableiten, auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel.

Offene Fragen und Lücken im Bericht

Der vorliegende Quelltext lässt einige Fragen offen, die für die weitere sportliche Analyse von Bedeutung wären. Konkret fehlen Informationen zur Schwere der Verletzung von Yannik Engelhardt, der nach einem Zusammenprall mit einer Hüftverletzung ausgewechselt werden musste. Es ist unklar, ob er für das anstehende Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München ausfallen wird oder ob es sich lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme handelte. Ebenso bleibt die genaue Art der Einschränkungen, mit denen die mitgereisten Fans bei ihrer Anreise und ihrem Aufenthalt zu kämpfen hatten, unklar. Der Text spricht von "massiven Einschränkungen", ohne jedoch Details zu nennen, ob dies logistische, sicherheitsrelevante oder behördliche Gründe hatte. Des Weiteren gibt es keine detaillierten Aussagen über die taktischen Anweisungen von Julian Schuster für die zweite Halbzeit, die zu der kurzzeitigen Leistungssteigerung führten. Auch die genaue Dauer der Ausfallzeit von Philipp Lienhart aufgrund der Belastungssteuerung wird nicht weiter spezifiziert, was Raum für Spekulationen über seinen Fitnesszustand lässt.

Der Blick auf die kommenden Aufgaben

Für den SC Freiburg bleibt wenig Zeit, um die Niederlage in Monaco aufzuarbeiten. Bereits am kommenden Sonntag, dem 25. Oktober 2026, steht die nächste Herausforderung an. Um 17:30 Uhr trifft der Sport-Club in der Bundesliga auf den FC Bayern München. Diese Partie wird live im Audiostream auf Sportschau.de übertragen. Die Mannschaft von Julian Schuster muss sich schnell sammeln, um gegen den deutschen Rekordmeister bestehen zu können. Nach der Bundesliga-Partie richtet sich der Fokus wieder auf die internationale Bühne. Am 5. November 2026 steht der dritte Spieltag der Conference League an. Dann gastiert die Freiburger Elf bei Trabzonspor in der Türkei. Dieses Auswärtsspiel wird für den weiteren Verlauf der Ligaphase wegweisend sein, da der Sport-Club nach der Niederlage in Monaco unter Zugzwang steht, um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht zu verlieren. Die Vorbereitung auf diese Begegnungen wird maßgeblich davon abhängen, wie schnell sich die angeschlagenen Spieler regenerieren und ob die taktischen Defizite aus dem Monaco-Spiel kurzfristig behoben werden können.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/feld-manner-spielen-sport-16879249/ · Foto: Omar Ramadan
Quelle: https://www.sportschau.de/regional/swr/swr-brunner-knackt-den-sc-freiburg-verliert-bei-der-as-monaco-100.html