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Sicherheitsberatung für Seniorinnen und Senioren: Polizei sucht neue Ehrenamtliche in Nordhessen
Regional · 06.10.2026 13:22

Sicherheitsberatung für Seniorinnen und Senioren: Polizei sucht neue Ehrenamtliche in Nordhessen

Kurz: Das Polizeipräsidium Nordhessen sucht neue ehrenamtliche Sicherheitsberater für Senioren. Interessierte können sich für die Ausbildung im November bewerben.

Was geschehen ist – die Kernmeldung ausführlich

Das Polizeipräsidium Nordhessen hat einen öffentlichen Aufruf gestartet, um neue ehrenamtliche Kräfte für die Sicherheitsberatung für Seniorinnen und Senioren (SfS) zu gewinnen. Ziel der Initiative ist es, das bestehende Netzwerk an Beratern zu verstärken, die ältere Menschen in der Region bei Fragen zur Kriminal- und Verkehrsprävention unterstützen. Die Polizei sucht gezielt nach engagierten Personen, die Freude am Umgang mit Senioren haben, gerne beratend tätig sind und sich zutrauen, eigenständig Vorträge vor kleineren Gruppen zu halten. Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist ein zentraler Baustein der polizeilichen Präventionsarbeit, um die Sicherheit der älteren Generation in Nordhessen zu erhöhen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, sich für eine spezielle Ausbildung zu melden, die das Polizeipräsidium im November 2026 durchführen wird. Die Polizei betont, dass diese Arbeit eine wertvolle Unterstützung für die örtlichen Dienststellen darstellt und direkt dazu beiträgt, das Sicherheitsgefühl in den Kommunen zu stärken. Die Suche richtet sich an Menschen, die aktiv einen Beitrag zur Kriminalitätsbekämpfung leisten möchten, indem sie ihr Wissen an die Generation weitergeben, die besonders häufig in den Fokus krimineller Machenschaften gerät.

Die Einzelheiten – alle Zahlen, Namen, Orte und Zeitangaben

Für die angehenden Sicherheitsberater hat das Polizeipräsidium Nordhessen bereits einen konkreten Zeitplan festgelegt. Die Ausbildung findet an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt, beginnend am 18. November 2026 und endend am 20. November 2026. Veranstaltungsort für diese Schulung ist das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel. Besonders im Fokus der Personalsuche stehen derzeit der Landkreis Waldeck-Frankenberg, der Werra-Meißner-Kreis sowie der Schwalm-Eder-Kreis, da hier ein erhöhter Bedarf an Unterstützung besteht. Als Ansprechpartner für Rückfragen fungiert Daniel Kalus-Nitzbon, der als Pressesprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen unter der Telefonnummer 0561-910 1021 erreichbar ist. Die Pressestelle selbst ist unter den Telefonnummern 0561-910 1020 bis 23 sowie per E-Mail unter poea.ppnh@polizei.hessen.de zu kontaktieren. Wer sich für die Bewerbungsunterlagen interessiert, wird gebeten, eine E-Mail an die Adresse seniorenpraevention.ppnh@polizei.hessen.de zu senden. Außerhalb der regulären Dienstzeiten steht zudem der Polizeiführer vom Dienst (PvD) unter der Telefonnummer 0561-910-0 oder per E-Mail zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen sind auf der offiziellen Webseite der Polizei Hessen unter der Rubrik „Sicherheitsberatung Senioren“ abrufbar.

Hintergrund – wie es dazu kam und bisheriger Verlauf

Die Sicherheitsberatung für Seniorinnen und Senioren ist kein neues Konzept, sondern ein seit Jahren etabliertes Instrument der nordhessischen Polizei. Die Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen Beratern und den Polizeidienststellen hat sich über einen längeren Zeitraum hinweg bewährt. Die Polizei hat erkannt, dass die direkte Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Senioren und geschulten Ehrenamtlichen eine besonders effektive Form der Prävention darstellt. In der Vergangenheit wurden bereits zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt, die von Messen bis hin zu spezifischen Präventionsvorträgen reichten. Um die Qualität dieser Arbeit zu sichern, führt das Präventionsteam der Polizei jährlich Fortbildungen durch, die sicherstellen, dass die Sicherheitsberater stets über aktuelle Kriminalitätsphänomene informiert sind. Diese gewachsene Struktur bildet das Fundament für die aktuelle Suche nach neuen Kräften. Die Polizei setzt dabei auf Kontinuität und den Ausbau bewährter Formate, um den Herausforderungen durch neue Betrugsmaschen wirksam begegnen zu können. Der bisherige Erfolg dieses Modells zeigt sich in der engen Vernetzung zwischen den Kommunen, der Polizei und den ehrenamtlich tätigen Bürgern, die gemeinsam an einer sichereren Umgebung für ältere Menschen arbeiten.

Die Beteiligten – wer betroffen ist und wer entscheidet

Die zentrale Institution hinter diesem Projekt ist das Polizeipräsidium Nordhessen mit Sitz im Grünen Weg 33 in 34117 Kassel. Die Entscheidungsträger und Organisatoren sind das dort ansässige Präventionsteam, das für die Ausbildung und die fachliche Betreuung der Ehrenamtlichen verantwortlich zeichnet. Betroffen im positiven Sinne sind die Seniorinnen und Senioren in den genannten Landkreisen, die durch die Beratungsangebote besser vor Straftaten geschützt werden sollen. Die Personen, die sich für das Ehrenamt entscheiden, werden Teil eines größeren Netzwerks, das eng mit den örtlichen Polizeidienststellen und den jeweiligen Kommunalverwaltungen zusammenarbeitet. Der Pressesprecher Daniel Kalus-Nitzbon fungiert als kommunikative Schnittstelle zwischen der Behörde und der Öffentlichkeit. Auch die Polizeiführer vom Dienst sind in die Erreichbarkeit eingebunden, was die Bedeutung der Sicherheitsberatung innerhalb der polizeilichen Hierarchie unterstreicht. Die Ehrenamtlichen selbst agieren als Multiplikatoren, die das polizeiliche Fachwissen in die Breite der Gesellschaft tragen. Sie sind keine Polizisten, sondern fungieren als kompetente Ansprechpartner, die durch ihre Tätigkeit die polizeiliche Präventionsarbeit vor Ort maßgeblich unterstützen und ergänzen.

Einordnung – was das bedeutet

Einzuordnen ist diese Initiative als Reaktion auf die zunehmende Bedrohung durch Kriminalität, die sich gezielt gegen ältere Menschen richtet. Den Berichten zufolge stellt die Aufklärung über Betrugsmaschen wie Schockanrufe oder das Auftreten falscher Polizeibeamter einen Schwerpunkt der aktuellen Präventionsarbeit dar. Es ist davon auszugehen, dass die Polizei durch den Einsatz von Ehrenamtlichen eine höhere Reichweite erzielt, als dies durch das hauptamtliche Personal allein möglich wäre. Die Einbindung von Bürgern in die Sicherheitsarbeit stärkt zudem das Vertrauensverhältnis zwischen der Bevölkerung und der Polizei. Dass die Polizei gezielt in bestimmten Landkreisen nach Unterstützung sucht, deutet darauf hin, dass die Präventionsangebote dort besonders stark nachgefragt werden oder eine Verstärkung der Präsenz als notwendig erachtet wird. Die ehrenamtliche Tätigkeit ist somit ein strategisches Element, um die Resilienz der älteren Generation gegenüber kriminellen Versuchen zu erhöhen. Die fachliche Begleitung durch jährliche Fortbildungen stellt sicher, dass die Berater stets auf dem neuesten Stand der Ermittlungserkenntnisse bleiben, was die Qualität der Beratung in den Kommunen sichert.

Offene Fragen – was der Quelltext nicht beantwortet

Obwohl der Aufruf detaillierte Informationen zur Anmeldung und den Zielen enthält, bleiben einige Aspekte unbeantwortet. So geht aus dem Text nicht hervor, wie viele neue Sicherheitsberater das Polizeipräsidium genau sucht, um den Bedarf in den genannten Landkreisen zu decken. Ebenso wird nicht explizit benannt, welche spezifischen Voraussetzungen – etwa in Bezug auf das Alter oder berufliche Vorkenntnisse – die Bewerber genau erfüllen müssen, da hierfür auf die externe Webseite verwiesen wird. Auch bleibt offen, wie hoch die aktuelle Anzahl der bereits aktiven Sicherheitsberater in Nordhessen ist, was einen Vergleich zur angestrebten Zielgröße erschwert. Zudem wird nicht detailliert beschrieben, wie die Ausbildung inhaltlich strukturiert ist, abgesehen von der zeitlichen Dauer von drei Tagen. Es bleibt auch unklar, ob es nach der Ausbildung eine fortlaufende Betreuung durch feste Mentoren gibt oder ob die neuen Berater direkt in die eigenständige Arbeit starten. Auch die Frage nach einer möglichen Aufwandsentschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit wird im Quelltext nicht thematisiert, was für potenzielle Interessenten jedoch ein relevanter Punkt sein könnte.

Wie es weitergeht

Der Prozess für die Interessenten ist klar definiert: Nach dem Aufruf vom 6. Oktober 2026 folgt nun die Phase der Bewerbung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, zeitnah Kontakt mit der angegebenen E-Mail-Adresse aufzunehmen, um die notwendigen Bewerbungsunterlagen zu erhalten. Nach Prüfung der Unterlagen durch das Präventionsteam wird die Auswahl der Teilnehmer für den Ausbildungskurs erfolgen. Der entscheidende Meilenstein ist der Zeitraum vom 18. bis 20. November 2026, in dem die Ausbildung im Polizeipräsidium Nordhessen stattfindet. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Schulung werden die neuen Sicherheitsberater in den kommunalen Einsatz gehen und ihre Tätigkeit in Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeidienststellen aufnehmen. Die Polizei wird die neuen Kräfte in das bestehende Netzwerk integrieren und sie in die jährlichen Fortbildungszyklen einbinden. Weitere Informationen zum Fortschritt der Initiative oder zu weiteren Ausbildungsterminen in der Zukunft werden voraussichtlich über die bekannten Kanäle der Polizeipräsidien kommuniziert, sofern ein weiterer Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung in den Regionen identifiziert wird.

Bild: Pexels: https://www.pexels.com/de-de/foto/historische-gebaudefassade-mit-polizeiautos-38094382/ · Foto: Oleksiy Yeshtokyn,🌻🇺🇦🌻
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6365958