Anschwung-Initiativen im Eifelkreis gegründet
Serviceprogramm unterstützt bei frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung.
In der Eifel-Jugendherberge in Prüm trafen sich am Montag, den 6. Februar, Experten der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung auf einer Zukunftskonferenz. Hier diskutierten sie Fragen wie: Werden Kinder im Landkreis gut betreut und gefördert? Wie können die Angebote verbessert werden und was wird vor Ort dafür gebraucht? Wie gelingt eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren? Kita-Leiterinnen, pädagogische Fachkräfte, alle Verbandsbürgermeister des Eifel-Kreises sowie Vertreter aus Verwaltung und Vereinen folgten der gemeinsamen Einladung des Landkreises Bitburg-Prüm und dem Anschwung-Team der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Auf der Zukunftskonferenz sprachen sie darüber, wie eine frühe Förderung von Kindern gut gelingen kann.'Bei der Kinderbetreuung geht es nicht nur um die Quantität, sondern vielmehr um die Qualität. Das müssen wir in der breiten Öffentlichkeit und gegenüber der Politik deutlich machen ', sagte Erika Dlugoß, Leiterin der Kindertagesstätte Zuckerborn. Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Michael Billen erklärte: 'Die Angebote für Familien müssen effektiver vernetzt werden.' Josef Winandy, Jugendamtsleiter im Eifelkreis, möchte die Familienbildungsstätten stärker ausbauen.
Zum Höhepunkt der Zukunftskonferenz gehörte die Verabredung der Teilnehmenden, als Anschwung Initiativen weiterzuarbeiten. Damit sichern sich ihre Mitglieder über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten professionelle Hilfen durch das Serviceprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: maßgeschneiderte Qualifikationsangebote für pädagogische Fachkräfte und Eltern, Hospitationsreisen für einen guten Erfahrungsaustausch sowie die Unterstützung der Initiative durch Prozessbegleiter.
Anschwung für frühe Chancen ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder und Jugendstiftung (DKJS). Es unterstützt Kommunen, Städte und Gemeinden, die Angebote frühkindlicher Entwicklung auszubauen und qualitativ zu verbessern. Das Programm wird gefördert durch Zuwendungen des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Weitere Informationen für die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland erhalten Sie im Servicebüro Trier. Ansprechpartnerin: Angela Ruess, Tel. 0651/1453368-66, E-Mail: Angela.Ruess@dkjs.de, Internet:
www.anschwung.de.Pressekontakt: Kreisverwaltung Bitburg-Prüm ( )
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